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Die große Frage ist, wie kommt man als Erwachsener dazu, sich für Meerschweinchen zu interessieren?

Der  Grund war, dass die Kinder immer ein Haustier haben wollten- wie Kinder halt so sind.  In einer Mietwohnung ein Haustier? Viele Stunden außer Haus und dann ein Haustier?

Katze war das Wunschtier - doch nur als Wohnungskatze alleine - Tierquälerei. Ein Hund? Noch schlimmer, die Steigerung der Tierquälerei, über Stunden alleine, das sollte kein Mensch einem Hund antun.

Was blieb? Ein Nagetier! Als Kind hatte ich zwei Meerschweinchen, allerdings darf ich nicht über deren Haltung nachdenken... Zu meiner Entschuldigung kann ich allerdings vorbringen, dass es damals kaum Literatur, geschweige denn das Internet gab, sodass sich die Erfahrungswerte aufs Minimalste beschränkten. Ich sage nur; gekochte Kartoffeln, nur ein Haus für zwei Tiere und viele Körner... decken wir den Mantel des Meerschweinchenschweigens darüber..

Nun, also ein Meerschweinchen sollte es sein. Nein, natürlich nicht eins, sondern zwei. Dieser Gedanke setzte sich fest. Allerdings sollte dies irgendwann einmal geschehen, in näherer Zukunft.  Doch wie es der Zufall will, fand ich tagsdrauf einen Käfig auf dem Flohmarkt und nachdem dieser gekauft war, fehlten die Bewohner dafür.

Die Zoogeschäfte wurden abgeklappert, denn es sollten zwei Damen sein - wir wollten ja keine Zucht aufmachen- und warum Zoogeschäft? Weil wir es nicht besser wussten. Hätten wir gewusst, wieviel Notmeeris es gibt, dann hätten wir darauf zurückgegriffen, aber das erfuhren wir erst im Laufe der Zeit. Also zwei Damen, Mimi und Goldi, gekauft,  dazu alles Mögliche, was man nicht braucht wie ein Salzleckstein und ab ins neue Zuhause.  Dies war im Oktober 2006 und seit diesem Moment gehören Meerschweinchen  zu unserer Familie.


Goldi, Beni und Lilly

Alle drei inzwischen auf der Regenbogenwiese, aber unvergessen.