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Das ist Mimi - geb. im August 2006, gestorben am 08.01.2009



Mimi kauften wir in einem Zoogeschäft zusammen mit Goldi. Ihr Geburtstag war im August 2006 und sie war ein süßes kleines braunes Meerschweinchen.

Im Laufe der Zeit entpuppte sich Mimi als recht dominante Meeridame und sie hatte zuerst Goldi und später dann auch Murmel gut im Griff. Sobald Mimi ein Haus besetzen wollte, ging das andere Meeri bereitwillig hinaus. Sie war aber nie bösartig. Ihr Lieblingsfutter war das Trockenfutter, das war ihr ein und alles, obwohl dies nicht so oft gegeben wurde, aber wenn, verteidigte sie den Napf mit all ihrer Meerschweinchenautorität. Genial war auch, wie sie trank, niemand trank so elegant aus der Nippelflasche wie Mimi, man hörte immer nur ein regelmässiges Geräusch, sie hatte es halt voll drauf.

Kurz vor Weihnachten 2008 kippte sie beim Männchenmachen weg und fiel auf den Rücken. Zuerst haben wir uns noch über ihren verdutzen Gesichtsausdruck amüsiert, aber nach ein paar Stunden humpelte sie etwas und am nächsten Tag konnte sie ihre Hinterbeine nicht mehr bewegen. Ab sofort schleiften die Beinchen nur noch durchs Gehege, Natürlich bewegte sie sich nicht mehr so viel, nur ab und zu rannte sie mit den gelähmten Beinen durch die Gegend. Ihre Autorität litt aber nicht darunter und ihr Appetit auch nicht. Sie bekam regelmässig von uns Beinmassage und Krankengymanstik, was sie mit Widerwillen über sich ergehen ließ.

Am 8.01.09 morgens lag sie auf der Seite und zuckte mit ihrem Kopf hin und her. Der Tierarzt sah keine Hoffnung mehr, zumal ihre Leber vergrößert war. Da unsere Süße nicht leiden sollte, ließen wir sie über die RBB gehen. Die Tierärztin hat sehr geholfen, indem sie alles sehr behutsam und verständnisvoll in die Wege leitete. Um 10.30 Uhr am 08.01.09 hörte Mimis Herz auf zu schlagen. 

Sie liegt nun auf dem Tierfriedhof des Tierheims, wo wir sie immer besuchen können.

Machs gut, Mimi, Du warst eine tolle Chefin!







Das ist Murmel -  geb. Anfang 2006, gestorben am 24.03.2009


Murmel war ein Meeri aus dem Tierheim. Hier der Text aus dem Tierheim:

Murmel, ca. 2006 geboren, ist ein männliches Glatthaarmeerschweinchen. Auf den ersten Blick sieht er schwarz-braun aus, bei genauerem Hinsehen kann man aber kleine weiße Sprenkel entdecken - einfach unverwechselbar! ;-). Er ist noch etwas scheu, wird aber mit etwas Liebe und Geduld bestimmt schnell richtig zahm. Er soll auf jeden Fall in Meerschweinchengesellschaft kommen, deshalb wurde er von uns bereits kastriert.

Murmel wurde gemeinsam mit fünf anderen Meerschweinchen bei uns abgegeben. Die ganze Bande (vieleicht unerwünschte Nachwuchs und alle Geschwister?) wurde bereits vor Weihnachten wohl im Waldgebiet von Lenglern gefunden. Der Finder hat sie zunächst bei sich behalten. Erst einige Wochen später hat er sie zu uns gebracht und wir vermuten auch warum: Es waren sind drei unkastrierte Männchen und drei Weibchen, die zusammen gehalten wurden - Nachwuchs wird sich da wohl bald einstellen. Außerdem hatten einige der Tiere, darunter auch Murmel, eine Pilzinfektion. Eine tierärztliche Behandlung aber kostet Geld, das er wohl nicht ausgeben wollte.

Bei uns wurden die Tiere behandelt, so dass sie jetzt wieder völlig gesund sind - einer Vermittlung steht also nichts mehr im Wege ;-)! 

Murmel war ein total lieber Meerschweinchenmann, der immer Rücksicht auf die empfindsamen Damen nahm, er benahm sich immer gentlemanlike und auch an Tagen, an denen die Meerschweinmänner den Damen ein wenig lästig sein können, hielt er sich zurück und war ein sehr genügsamer Liebhaber:-)

Murmelchen war ein sehr properes Schweinchen mit 1.500 g, er war auch recht genügsam, nachdem er sich eingelebt hatte. Zuerst legte er immer nachts los und rannte um sein Häuschen, aber nachdem er nach der Kastrationsfrist mit Mimi und Goldi zusammenlebte, hielt sich das in Grenzen. Er gewöhnte sich halt auch an uns, Meerschweinchen sowie Menschen. So wie Mimi es mit dem Trinken draufhhatte, so fehlte dies bei Murmel. An dem Bild kann man schon seine Haltung erkennen, er biss auf den Nippel, verdrehte seinen Kopf und trank so, eben auf seine eigene ganz spezielle Weise.

Dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Am 30. 12. des Jahres 2008 wurde ihm ein Abzess am Unterkiefer entfernt. Und ab da fraß er nicht mehr. Immer wieder wurde er untersucht, Zähne begradigt, Abzesse entfernt. Es bildete sich immer wieder Eiter und wir päppelten ihn bis zum Ende, er nahm dadurch soviel ab, dass Murmel am Ende nur noch 500 g wog. Unsere Tierärztinnen kümmerten sich rührend um ihn, sie nahmen ihn zweimal mit nach Hause, um ihm zu helfen. Beide hatten ihn ins Herz geschlossen, weil er ein ganz ruhiger, lieber, aber stets plappernder Meerimann war.

Dann, im März,  fraß Murmel drei Wochen lang normal und wir dachten schon, alles geht wieder in Ordnung, endlich ist alles überstanden. Doch dann wurde wieder ein Abzess am Unterkiefer festgestellt, diesmal auf der anderen Seite und er wurde wieder operiert, wieder unter Narkose, am 23.03.09.

Auch das hat Murmel, wie alle anderen Operationen, gut weggesteckt, trotz seiner 500g gurrte er  kurze Zeit nach der OP wieder durchs Gehege.

Aber in der Nacht zum 24.03. der Nacht nach der letzten OP, gab sein kleiner Körper doch auf und er lag auf der Seite, scharrte mit den Füßen, war aber nicht mehr Herr seiner Sinne. Über die Notfallnummer sprach ich mit dem Tierarzt und machdem ich in die Praxis gefahren war, erlöste ihn der Arzt. Murmelchen war schon so geschwächt, dass er bereits 30 Sekunden, nachdem die Narkosespritze gesetzt wurde, nicht mehr lebte.

Unser Gentleman Murmel, Du warst einzigartig und ein großer Kämpfer. Du hast die Herzen aller, die dich kannten, im Sturm erobert.

Auch Murmel hat seine letzte Ruhe, ganz in der Nähe von Mimi, auf dem Tierfriedhof gefunden.





Das war mein Murmel:






Auf einer unserer vielen Fahrten zur TÄ, unter anderem auch an Heiligabend.








Und da waren noch meine ersten Meerschweinchen vor

40 Jahren:


Zwei Damen, Sophie und Lisa. Eine dunkel, die andere hell. Lisa ein bisschen langsam im Begreifen:-) und schüchtern, Sophie clever und frech. Und, wie sollte es anders sein, Sophie war schlank und Lisa ein bißchen korpulent. Die beiden verstanden sich sehr gut, aber leider kann ich mich an vieles nicht mehr erinnern. Sie liefen jedenfalls im Gänsemarsch im Garten herum, ohne Gitter,  und machten uns allen viel Freude. Leider starb zuerst Sophie in einem Sommer und ein Jahr später Lisa, beide sind im Garten meines Elternhauses beerdigt worden.

Es tut mir jetzt noch leid, dass die beiden nur ein Häuschen hatten, sie komische Dinge wie Kartoffeln und Brot bekamen und Lisa ein Jahr alleine leben musste. Aber wir wussten es nicht besser, damals war man nicht so informiert wie heute. Sophie und Lisa, wir haben es nur gut gemeint und ich glaube kaum, dass es viele Meeris gab, die frei um Garten herumlaufen konnten. Das hat unsere Fehler vielleicht wieder etwas wettgemacht.